Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Gemeinde Döhlau  |  E-Mail: gemeinde@doehlau.de  |  Online: http://www.doehlau.de

Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof - Döhlau - Oberkotzau

2. Platz Fotowettbewerb (Jugendliche) - Alina Ritter

Mit diesem Projekt wird der Bundesverkehrswegeplan 2003 umgesetzt.

 

Über die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke von Hof bis Marktredwitz wurde in öffentlicher Gemeinderatssitzung bereits mehrfach informiert.

 

Die Deutsche Bahn hatte für den 28.04.2016 zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ins Hofer Rathaus über die örtliche Presse und das Gemeindeblatt Döhlau (April-Ausgabe) eingeladen.

 

Zusätzlich fand am 25.06.2016 eine Informationsveranstaltung für den Döhlauer Gemeinderat mit Herrn Just von der Deutschen Bahn im Rathaus Döhlau statt. Dies war Ausfluss aus einer Anfrage des 1. Bürgermeisters Thomas Knauer an die Deutsche Bahn.

 

Ebenfalls am 25.06.2016 fand in Oberkotzau eine Info-Veranstaltung Lärmschutz an der Bahnstrecke statt. Organisiert hat diese Veranstaltung die Familie Funk und die Familie Pohl aus Oberkotzau. Die Referenten vom Forum Bahnlärm Güterkorridor Naabtal21 haben einen sehr interessanten und informativen Vortrag vor über 200 Besuchern darunter auch die Bürgermeister aus Hof, Döhlau, Oberkotzau und Schwarzenbach/Saale sowie dem Landrat gehalten.

 

Am 13.07.2016 ging ein Antwortschreiben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung auf eine Anfrage des 1. Bürgermeister Thomas Knauer vom 14.06.2016 in der Gemeindeverwaltung ein. Ein Brief in dem auf die derzeitige Rechtslage verwiesen wird. Da es sich vermutlich um keine wesentliche Änderung des bestehenden Verkehrsweges handelt besteht derzeit kein Anspruch auf Lärm- und Erschütterungsschutz.

 

Leider hatte dieser Brief keinerlei Aussagen über eine mögliche Gesetzesinitivative des Bundestages bzw. über die Befürchtungen der betroffenen Bürger enthalten.

 

Der Bundestag hat am 26.01.2016 beschlossen, dass bei Projekten der Deutschen Bahn Ausbauprojekte hinsichtlich der Lärmproblematik genau so zu behandeln sind wie Neubauprojekte (Deutscher Bundestag Drucksache 18/7365). Die Regierung hat diesen Beschluss allerdings bis heute noch nicht in eine Verordnung umgesetzt.

 

An 18.07.2016 fand auf Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Weiden, Herrn Seggewiß, im Rathaus Weiden eine Fachkonferenz zur Elektrifizierung der Bahnstrecke von Hof bis Regensburg statt. Bei dieser Konferenz nahmen aus dem Landkreis Hof die Bürgermeister aus Schwarzenbach/Saale, Oberkotzau und aus Döhlau teil. Vereinbart wurde eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den Bundestagsabgeordneten, der Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern.

 

Am 26.07.2016 hat in dieser Angelegenheit der Planungsverbandes Nordostoberfranken in öffentlicher Sitzung im Rathaus Hof getagt.

 

Dort berichteten die Vertreter der Deutschen Bahn, dass das Planfeststellungsverfahren für den Bereich von Hof bis Fattigau voraussichtlich bereits Mitte August 2016 beginnen wird. Das Anhörungsverfahren für die Bürger und Kommunen wird durch die Regierung von Oberfranken erfolgen.

 

Landrat Dr. Oliver Bär und die Bürgermeister Stefan Breuer (Oberkotzau), Hans-Peter Baumann (Schwarzenbach/Saale) und Thomas Knauer (Döhlau) führten bereits Gespräche um den Bürgern, aber auch den Kommunen einen rechtlichen Beistand und eine fachliche Begleitung zur Seite zu stellen.

 

Folgende Fragen müssen auch Sicht von Bürgermeister Thomas Knauer von den Verantwortlichen der Deutschen Bahn und der Bundespolitik noch beantwortet werden:

 

-          Warum wird die politische Entscheidung des Bundestages vom 26.01.2016 nicht im Sinne der betroffenen Bürger umgesetzt?

-          Im Referentenentwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes gibt es eine "zweite" Ausbaumaßnahme Hof - Marktredwitz - Regensburg, auch Ostkorridor genannt. Welches Ausbauziel verfolgt die Bundesregierung mit diesem Projekt und welches perspektivische Mengengerüst (Mehrungen und Frequenz des Güterverkehres) ist Hintergrund des weiteren Ausbaus?

-          Es gibt ein Lärmvorsorgeprogramm des Bundes für die Schiene. In Bezug auf die bestehende Zeitachse kann dies in der Realität nur ein "Nachsorgeprogramm" sein, dass derzeit wichtige Brennpunkte an hochbelaststeten Strecken heilen kann. Warum erfolgt aus diesem Programm keine Vorsorge, wenn doch die Bundesregierung gleich zwei Ausbauprojekte hintereinander realisieren möchte?

 

Wir sind nicht gegen die Elektrifizierung der Bahnstrecke!!! Die Elektrifizierung ist aus verkehrspolitischen und umwelttechnischen Gesichtspunkten sehr begrüßenswert.

 

Wir sagen aber auch ganz klar: „ Elektrifizierung nur mit gesetzlichen Anspruch auf Lärmvorsorge“. Wir erwarten hier die uneingeschränkte Unterstützung der örtlichen Bundestagsabgeordneten über Parteigrenzen hinweg.

 

Wenn die Verantwortlichen in Politik und bei der Deutschen Bahn jedoch weiterhin den notwendigen Lärmschutz und Erschütterungsschutz an der Bahnstrecke nicht gewährleisten wollen bzw. können muss auch ein Umdenken hinsichtlich der Zustimmung zur Elektrifizierung möglich sein.

 

Im Rathaus der Gemeinde Döhlau liegen derzeit Unterschriftenlisten auf. Es geht hierbei nicht um die Verhinderung der Elektrifizierung sondern um einen ausreichenden Lärm- und Erschütterungsschutz für die Anwohner.

 

                Weitere Informationen können sie erhalten:

 

-          Deutsche Bahn unter: www.bahnausbau-nordostbayern.de

-          Forum-Bahnlärm-Hof-Oberkotzau bei Facebook unter: Forum-Bahnlärm-Hof-Oberkotzau

-          Forum Bahnlärm Güterkorridor Naabtal21 unter: www.lautwirds.de

 

drucken nach oben

Fotokalender

Fotokalender

Impressionen aus...

Ortsplan

über Google Maps

Presseartikel

aus regionalen und überregionalen Zeitungen